Sexueller Missbrauch durch Professionelle in Institutionen

in Veranstaltung

Interventions- und Präventionsstrategien in der Praxis
10.09.2010 von 10.00 – 17.00 Uhr
Selbsthilfegruppe Überlebt für Frauen und Mädchen mit sexuellen Missbrauchserfahrungen, Frauengesundheitszentrum ISIS
Alpenstraße 48, 5020 Salzburg

Referentin
Prof.in Dr.in Mechthild Wolff, Dozentin und Dekanin an der Hochschule Landshut/Fakultät Soziale Arbeit, stellvertretende Vorsitzende der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen e.V., Mitglied des Runden Tisches Kindesmissbrauch in Deutschland

Zielgruppe
MitarbeiterInnen aus allen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie, Schule und Ausbildung

Ausgangssituation
Angesichts von bekannt gewordenen (sexuellen) Missbrauchsfällen in Institutionen ist mittlerweile davon auszugehen, dass alle Bereiche der Bildung, Erziehung, psychosozialen Versorgung und Freizeit für Kinder und Jugendliche keine angstfreien Räume mehr darstellen.
In Debatten zu wirkungsvollen Präventionsmaßnahmen in Einrichtungen wird deutlich, dass Strategien zum Schutz und zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen stets zusammen gedacht und in Institutionen umgesetzt werden müssen. Sichere Orte für Kinder und Jugendliche zeichnen sich durch ein beteiligungsförderliches Klima sowie eine professionelle Beziehungsqualität aus, die auch eine nötige Distanz erfordert. Das Ziel aller Strategien sollte darin bestehen, die Stimmen von Betroffenen ernst zu nehmen und ihnen altersgemäße und geschützte Möglichkeiten einzuräumen, um sich angesichts von Unrecht anvertrauen zu können.

Inhalte
Im Rahmen der Fortbildung werden verschiedene Maßnahmen der Intervention und Prävention für den institutionellen Kinderschutz vorgestellt. Besonderes Augenmerk wird auf die Täterstrategien gelegt und wie im Verdachtsfall gehandelt und wie in Fällen von tatsächlich stattgefundenem (sexuellem) Missbrauch interveniert werden kann/muss. Die TeilnehmerInnen setzen sich damit auseinander, wie eine protektive Wirkung der Maßnahmen in Einrichtungen erzielt werden kann.

Anmeldung und nähere Informationen
Selbsthilfegruppe Überlebt für Frauen und Mädchen mit sexuellen Missbrauchserfahrungen
Teresa Lugstein, Telefon: 0664/ 82 84 263, E-Mail: shg.ueberlebt@inode.at
Alpenstraße 47/2, (Frauengesundheitszentrum ISIS), 5020 Salzburg

Die Anmeldung ist aufgrund begrenzter TeilnehmerInnenanzahl und bis spätestens 15.08.2010 erforderlich.
Kosten pro TeilnehmerIn 50,– Euro

Die Selbsthilfegruppe ist Mitglied des Dachverbandes der Salzburger Selbsthilfegruppen und Mitglied des Kuratoriums für psychische Gesundheit

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