Zeichnen gegen Schein-Heiligkeit und Vertuschung

in Betroffene berichten

Eine Missbrauchs-Betroffene zeichnet sich die Wut über die Kirche von der Seele. Berührende Zeichnungen auch als online-Buch

(Wien, Advent 2010 PUR) Als sich im Frühjahr 2010 Berichte über Gewalt und Missbrauch durch Angehörige der katholischen Kirche häuften, kochten bei der Wiener Künstlerin Elisabeth O. schlimme Erinnerungen, die sie schon ihr Leben lang begleiteten, so massiv hoch, dass sie einen Nervenzusammenbruch erlitt.

Als 5-jährige wurde sie von Schwestern des Annunziaterklosters Eichgraben/NÖ gequält und gefoltert. Damals konnte sich sich niemandem anvertrauen, heute hilft sie sich selbst, plötzlich begann sie zu zeichnen. Und fand so ein künstlerisches Ventil für die jahrzehntelang angestaute Wut. „Sogar nachts bin ich immer wieder aufgewacht und habe Skizzen angefertigt“, schildert sie den inneren Befreiungsprozess.

Drei Wochen dauerte dieser Zeichenzwang. Das Ergebnis ist eine mit sicherem Strich gestaltete realsatirische Geschichte: ein Buch mit dem Titel Es werde Licht – oder die Albträume des Herrn P. In berührenden Bildern klagt Elisabeth O. die Scheinheiligkeit der Kirche an. Sie illustriert mit angedeuteten oder offensichtlichen Zeichnungen das Martyrium der Buben und Mädchen, die Gewaltverbrechen durch Priester und Angehörige verschiedener kirchlicher Einrichtungen erlitten haben. Ein Werk, das unter die Haut geht und die Situation der Betroffenen nachfühlbar macht.

Das Buch ist ab sofort auf www.betroffen.at online anzusehen.
Gegen Spende von € 10,-
kann man es auch als Druck bestellen (unter vernetzung@betroffen.at)
Die Künstlerin überlässt den Erlös der Plattform für Betroffene kirchlicher Gewalt.

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