Abt bagatellisierte sexuelle Gewalt in Kloster Mehrerau

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derstandard.at, 11. Oktober 2012 von Jutta Berger

Schadenersatzprozess gegen Kloster erneut vertagt, ehemaliger Abt räumt Fehler ein.

Feldkirch – Emeran B. oder Pater Johannes, der als Lehrer im Internat des Klosters Mehrerau mehreren Buben sexuelle Gewalt angetan haben soll, bleibt weiter unauffindbar. „Haben Sie die Adresse jetzt?“, will Richterin Birgit Vetter zu Beginn des dritten Prozesstages von Anwalt Sanjay Doshi wissen. „Nein, woher auch?“, fragt dieser schulterzuckend. Doshi vertritt einen 46-jährigen ehemaligen Schüler, der angibt, von B. vergewaltigt worden zu sein und der das Kloster nun auf Schadenersatz von 135.000 Euro klagt.

Auch ein halbes Jahr nach Prozessbeginn gibt das Kloster Mehrerau die Adresse des Mitbruders nicht bekannt. Man fürchtet um die Gesundheit des Mannes. Wieder genesen von einem Schwächeanfall, der ihn just in der Nacht vor seiner geplanten Zeugenaussage im Juli ereilte, ist hingegen Altabt Kassian (Otto) Lauterer.
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