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	<description>Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt</description>
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		<title>Veranstaltungsankündigung</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 13:57:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[3. Vernetzungstreffen für Betroffene kirchlicher Gewalt Wann: So., 3. Juni 2012 15:00 Uhr Wo: Laxenburger Straße 8-10, 1100 Wien Infos+ Anmeldung (erforderlich): vernetzung@betroffen.at]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>3. Vernetzungstreffen für Betroffene kirchlicher Gewalt<br />
Wann: <strong>So., 3. Juni 2012 15:00 Uhr</strong><br />
Wo: Laxenburger Straße 8-10, 1100 Wien<br />
Infos+ Anmeldung (erforderlich): <a href="mailto:vernetzung@betroffen.at">vernetzung@betroffen.at </a></p>
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		<title>Kloster Mehrerau: Über Missbrauch &#8220;einfach geschwiegen&#8221;</title>
		<link>http://www.betroffen.at/archives/736</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 08:22:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorarlberg, 27.4.2012, derstandard.at Trotz bekannter Missbrauchsfälle durfte ein Pater mehrere Jahre am Gymnasium unterrichten. Kloster und Schulbehörde zeigten nicht an Bregenz &#8211; Eintragungen über einen Missbrauchsfall verschwinden aus dem Personalakt, ein Gerichtsakt ist zwar in aller Munde, aber keiner hat ihn gesehen. Die Schadenersatzprozesse gegen das Kloster Mehrerau werfen immer mehr Fragen auf. Etwa jene, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorarlberg, 27.4.2012, <a href="http://derstandard.at/1334796455638/Vorarlberg-Kloster-Mehrerau-Ueber-Missbrauch-einfach-geschwiegen">derstandard.at</a></p>
<p>Trotz bekannter Missbrauchsfälle durfte ein Pater mehrere Jahre am Gymnasium unterrichten. Kloster und Schulbehörde zeigten nicht an<br />
Bregenz &#8211; Eintragungen über einen Missbrauchsfall verschwinden aus dem Personalakt, ein Gerichtsakt ist zwar in aller Munde, aber keiner hat ihn gesehen. Die Schadenersatzprozesse gegen das Kloster Mehrerau werfen immer mehr Fragen auf. Etwa jene, ob die Schulbehörde informiert wurde. Schließlich sind lehrende Patres des Privatgymnasiums mit Öffentlichkeitsrecht Gehaltsempfänger des Landesschulrats.<br />
Pater Johannes, der seine pädophile Neigung und mehrere Übergriffe auf Schüler 2004 bei Polizeieinvernahmen eingestand, unterrichtete im katholischen Elitegymnasium Biologie und Chemie, obwohl er das Studium nie abgeschlossen hatte und obwohl sexuelle Übergriffe und seine Neigung zu körperlicher Gewalt seit 1967 bekannt waren. 1981 wurde er sogar zum Regens, Leiter des Internats, bestellt.<br />
<span id="more-736"></span><br />
<strong>Pater nach Tirol versetzt</strong><br />
1982, nachdem Eltern den Missbrauch ihres Sohnes beim Abt anzeigten, wurde der Pater nach Tirol versetzt, war bis zu seiner Suspension 2010 Pfarrer in Sautens, bis 2002 unterrichtete er an der Volksschule Religion.<br />
Ein Disziplinarverfahren der Schulbehörde wurde nicht durchgeführt. Nach heutigem Recht würde die Handlungsweise des Lehrers zur sofortigen Kündigung führen. &#8220;Früher waren die Amts- und Standespflichten mindestens so streng&#8221;, sagte Jurist Gebhard Heinzle und verweist darauf, dass &#8220;die Dienstbehörde grundsätzlich ein Verfahren nachholen könnte&#8221;. Das Argument Verjährung gelte hier nicht.<br />
Heute, da zwei Gewaltopfer Schadenersatz in der Gesamthöhe von 335.000 Euro einklagen, will man im Kloster von Ermittlungen und einer früheren Verurteilung des beschuldigten Paters nichts wissen.</p>
<p><strong>Schweigen im Kloster</strong><br />
Noch 2004 gab der damalige Abt Kassian Lauterer zu Protokoll, laut Personalakt habe die Polizei 1967 gegen den Pater ermittelt, &#8220;weil er sich sexuell an Buben herangemacht hatte&#8221;. Im März ließ er den PR-Beauftragten des Klosters aussenden: &#8220;In den Personalakten gab es keinerlei Unterlagen oder Hinweise.&#8221; Damals habe man über &#8220;derartige Ereignisse einfach geschwiegen&#8221;. Der amtierende Abt Anselm van der Linde sagte am Donnerstag vor Gericht aus, im Personalakt sei nichts zu finden. Löschungen könne nur der jeweilige Abt vornehmen, antwortete er auf Nachfrage der Richterin.<br />
Nicht auffindbar scheint auch jener Gerichtsakt zu sein, der über die Verurteilung des Priesters Ende der 1960er-Jahre Aufschluss geben könnte. Den Akt anzufordern sei im Zivilverfahren Sache der Parteien, sagt Reinhard Flatz Sprecher des Landesgerichts Feldkirch. &#8220;Das ist Aufgabe der Gegenseite, sagt Kloster-Vertreter Ber-tram Grass. Der Anwalt der Kläger, Sanjay Doshi, widerspricht: &#8220;Da wir keine der damals involvierten Parteien vertreten, haben wir keine Möglichkeit, zu diesem Akt zu kommen.&#8221;</p>
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		<title>Kloster will für Missbrauch nicht haften</title>
		<link>http://www.betroffen.at/archives/732</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 18:14:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Wien, 27.4.2012, derstandard.at Gleich zweimal saß der Abt des Zisterzienserklosters Mehrerau, Anselm van der Linde, am Donnerstag vor Gericht. Zwei Opfer sexueller Gewalt fordern vom Kloster zivilrechtlich Schadenersatz Feldkirch &#8211; Eines hatten die Kläger und der Abt beim Zivilrechtsprozess Missbrauchsopfer kontra Kloster Mehrerau gemeinsam: Alle drei Männer waren angespannt, die Situation war ihnen sichtlich unangenehm. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wien, 27.4.2012, <a href="http://derstandard.at/1334796337194/Missbrauchsprozess-Kloster-will-fuer-Missbrauch-nicht-haften">derstandard.at</a><br />
<img class="alignleft size-full wp-image-734" title="1334823649713" src="http://www.betroffen.at/wp-content/uploads/2012/04/1334823649713.jpg" alt="" width="300" height="200" />Gleich  zweimal saß der Abt des Zisterzienserklosters Mehrerau, Anselm van der  Linde, am Donnerstag vor Gericht. Zwei Opfer sexueller Gewalt fordern  vom Kloster zivilrechtlich Schadenersatz<br />
Feldkirch &#8211; Eines hatten  die Kläger und der Abt beim Zivilrechtsprozess Missbrauchsopfer kontra  Kloster Mehrerau gemeinsam: Alle drei Männer waren angespannt, die  Situation war ihnen sichtlich unangenehm. Das war es dann aber auch  schon: &#8220;Kein Vergleich, wir bleiben bei unserer Haltung&#8221;, stellte der  Anwalt des Klosters, Bertram Grass, klar. Schadenersatzforderungen, im  ersten Fall 200.000 Euro, im zweiten 135. 000 Euro, werden wegen  Verjährung abgelehnt. Die Opfer sollten sich an die Klasnic-Kommission  wenden.<br />
<img title="Weiterlesen..." src="http://www.kirchen-privilegien.at/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Zwei  ehemalige Schüler, beide geben an, von Pater Johannes, ihrem Lehrer und  Erzieher, über Jahre missbraucht worden zu sein, klagten das Kloster  unabhängig voneinander. Der Einfachheit halber wurde hintereinander  verhandelt.<br />
<span id="more-732"></span></p>
<p>Das erste Verfahren strengte ein 58-Jähriger an. In  seinem Fall muss nun das Gericht klären, wann die Verjährungsfrist  beginnt. Mit dem Tatzeitraum oder, wie der Betroffene meint, ab dem  Zeitpunkt, als ihm der Schaden bewusst wurde. Und das war nach einem  Fernsehbericht über Missbrauchsfälle in der Mehrerau 2010. &#8220;Warum nicht  früher?&#8221;, will Richterin Birgit Vetter wissen. &#8220;Über all die Jahre hat  der Teil in mir, der dafür verantwortlich ist, dass ich überhaupt noch  lebe, das Geschehen in die Tiefe gelegt&#8221;, sagt der Kläger. &#8220;Sie haben  das Ganze verdrängt?&#8221;, übersetzt die Richterin. Der Mann weint.<br />
Unerwartet verkündet Anwalt Grass einen Gesinnungswandel: Er ziehe die  Außerstreitstellung zurück, der Kläger sei nicht glaubwürdig. Bisher  hatte das Kloster die sexuellen Übergriffe nicht bestritten, sich aber  gegen die Haftung gewehrt. Der Kläger reagiert mit einer Schimpftirade.  Die Richterin vertagt, zur Frage der Traumatisierung und Verdrängung  wird ein psychologisches Gutachten eingeholt.</p>
<p><strong>Schweigen im Kloster</strong><br />
Im Vergleich zum ersten Kläger wird der zweite vom Klosteranwalt mit  Respekt behandelt. Der 46-jährige Mann war als Schüler vom selben Pater  sexuell misshandelt worden. Die Intervention seiner Eltern führte 1982  zur Versetzung des Priesters und zur kurzfristigen Suspension.</p>
<p>Die  Befragung des Abtes zeigte augenscheinlich, wie von seinen Vorgängern  Gewalttaten des Paters vertuscht wurden. Weder eine rechtskräftige  Verurteilung aus 1967 noch die Tat oder Suspension 1982 seien im  Personalakt, den einzig der Abt führe, vermerkt, sagte van der Linde.  Ihm, der seit 1994 im Kloster und seit 2010 Abt sei, waren Gerüchte über  den Priester nicht bekannt.<br />
Zur nächsten Tagsatzung wird Altabt  Kassian Lauterer geladen. Für das Gericht gilt es die Haftungsfrage zu  klären, herauszufinden, wer die Verantwortung trägt. Aussagen soll auch  der beschuldigte Priester. Vorausgesetzt, die Ladung kann ihm zugestellt  werden. Van der Linde: &#8220;Er ist schwer depressiv und suizidgefährdet, er  hat mich gebeten, seinen</p>
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		<title>Kloster stellt Glaubwürdigkeit von Kläger infrage</title>
		<link>http://www.betroffen.at/archives/730</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 20:57:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betroffene berichten]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorarlberg, 26.4.2012, vorarlberg.orf.at Im Prozess eines 58-Jährigen gegen das Kloster Mehrerau am Landesgericht Feldkirch haben Rechtsvertreter des Klosters die Missbrauchsvorwürfe des ehemaligen Schülers angezweifelt. Die beiden Zivilprozesse wurden vertagt. Am Landesgericht Feldkirch wurden am Donnerstag gleich zwei Klagen gegen das Kloster Mehrerau verhandelt. Zwei ehemalige Internats-Zöglinge gehen zivilrechtlich gegen das Kloster vor, weil sie Schadenersatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorarlberg, 26.4.2012, <a href="http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2530488/">vorarlberg.orf.at</a></p>
<p>Im Prozess eines 58-Jährigen gegen das Kloster Mehrerau am Landesgericht Feldkirch haben Rechtsvertreter des Klosters die Missbrauchsvorwürfe des ehemaligen Schülers angezweifelt. Die beiden Zivilprozesse wurden vertagt.</p>
<p>Am Landesgericht Feldkirch wurden am Donnerstag gleich zwei Klagen gegen das Kloster Mehrerau verhandelt. Zwei ehemalige Internats-Zöglinge gehen zivilrechtlich gegen das Kloster vor, weil sie Schadenersatz für jahrelange und schwere sexuelle Misshandlung verlangen. Beide Zivilprozesse wurden vertagt.<br />
Ein ehemaliger 58 Jahre alter Schüler stand am Donnerstag zum zweiten Mal vor Gericht. Beim ersten Prozess und auch noch zu Beginn der Verhandlung am Donnerstag waren die Übergriffe von beiden Seiten unbestritten.<br />
<span id="more-730"></span><br />
<strong>Berufliche Laufbahn durch Missbrauch zerstört</strong><br />
Der 58-Jährige wirft dem Kloster vor, dass er über drei Jahre hinweg sexuell schwer misshandelt wurde. Er klagt das Kloster auf Schadenersatz und Verdienstentgang in Höhe von 200.000 Euro. Er gab an, durch den schweren sexuellen Missbrauch sei seine solide berufliche Laufbahn verhindert worden. Die Folgen seien so schwer, dass er mit 30 Jahren seinen Beruf aufgab und Jobs als Tellerwäscher oder Taxifahrer angenommen habe. Jetzt arbeite er als Künstler. Auch sein Privatleben sei völlig zerstört worden. In Beziehung zu Frauen, habe er diese nur noch als „Müllkübel für seine Geilheit gesehen“.</p>
<p><strong>Wogen im Gerichtssaal gingen hoch</strong><br />
Der Rechtsvertreter des Klosters Mehrerau sagte nach der Einvernahme des 58-Jährigen, für das Kloster sei nicht sicher, dass der Mann tatsächlich misshandelt wurde. Dessen Aussagen seien nicht glaubwürdig. Als der Rechtsvertreter dies zu Protokoll gab, gingen die Wogen im Verhandlungssaal hoch: Der Kläger erhob sich mit wilden Gesten vom Stuhl und bedachte den Verteidiger des Klosters mit wenig schmeichelhaften Worten. Erst nach einiger Zeit konnte er von der Richterin und von seinem Rechtsvertreter wieder gemäßigt werden.</p>
<p><strong>Vernehmung des Paters könnte ausschlaggebend sein</strong><br />
Eine zentrale Rolle im Zweifel um die Missbrauchsvorwürfe könnten frühere Ermittlungen gegen den damaligen Peiniger gespielt haben. Der des Missbrauchs beschuldigte Pater, der das Internat damals leitete, hat bei einer Befragung durch die Polizei nämlich mehrere Namen von Schülern, die er missbraucht hat, genannt. Der Name des 58-jährigen Klägers taucht da aber nicht auf.</p>
<p><strong>Psychologisches Gutachten über Kläger wird erstellt</strong><br />
Nun sollen weitere Zeugen Klarheit bringen. Auch der angebliche Peiniger, der Pater des Klosters, soll zu Wort kommen. Dieser Umstand sorgte abermals für Aufruhr im Verhandlungsaal. Abt Anselm van der Linde sagte nämlich, er sei von diesem Pater gebeten worden, dass dessen Adresse nicht bekannt gegeben werde. Er sei nämlich schwer depressiv und suizidgefährdet. Außerdem wird noch ein psychologisches Gutachten über den 58-jährigen Kläger erstellt.</p>
<p><strong>Zahlung als Teil einer Wiedergutmachung?</strong><br />
Abt Anselm van der Linde, der als Zeuge geladen war, sollte befragt werden, wozu genau dem ehemaligen Schüler 500 Euro gegeben wurden. Der Prior des Klosters sagte bei der ersten Verhandlung aus, das Geld sei ausschließlich zur Finanzierung des Zugtickets zur Klassnic-Kommission in Wien gewesen.<br />
Im Hintergrund steht die Frage, ob die Zahlung als Teil einer Wiedergutmachung und damit als Schuldeingeständnis gesehen werden kann.</p>
<p><strong>Zweites Verfahren gegen das Kloster</strong><br />
In einem zweiten Verfahren gegen das Kloster Mehrerau, das am Donnerstag aufgenommen wurde, klagt ein heute 45-Jähriger 135.000 Euro an Schmerzengeld und Verdienstentgang ein. Der Mann wurde seiner Schilderung zufolge vor den Osterferien 1982 vom selben Pater wie der 58-Jährige massiv sexuell missbraucht. Der Pater war gegenüber den Schülern zwar offenbar immer wieder gewalttätig, von sexuellen Übergriffen sei ihm aber damals nichts bekannt gewesen. „Lange Zeit dachte ich, ich wäre der einzige“, sagte der 45-Jährige vor Gericht.<br />
Die Eltern des 45-Jährigen hatten den damaligen Mehrerau-Abt Kassian Lauterer über den sexuellen Missbrauch ihres Sohnes durch den Pater informiert. Daraufhin wurde dieser aus dem Schuldienst entfernt, als Priester suspendiert und versetzt. Im Gegenzug verzichteten die Eltern auf eine Anzeige gegen den Pater.</p>
<p><strong>Fortsetzungstermine noch nicht bekannt</strong><br />
Im Mittelpunkt des Verhandlungsauftakts am Donnerstag stand die Frage der Verjährung. Der Anwalt des Klägers, Sanjay Doshi, ist der Ansicht, dass die Klage noch rechtzeitig vor der 30-jährigen absoluten Verjährungsfrist eingebracht wurde. Für die Fortsetzung des Prozesses werden zahlreiche Zeugen geladen, darunter Alt-Abt Lauterer. In beiden Fällen wurden noch keine Fortsetzungstermine genannt.</p>
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		<item>
		<title>Kirchenopfer klagt Klasnic-Kommission an</title>
		<link>http://www.betroffen.at/archives/725</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 16:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betroffene berichten]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Wien, 25.4.2012, kurier.at Vertrauliche Gespräche eines Missbrauchsopfers mit Psychologen der Klasnic-Kommission sollen an die Kirche weitergegeben worden sein. Datenleck oder breiter Datenmissbrauch? Diese Frage stellt sich Herbert Loitsch. Der Niederösterreicher ist ein von der Kirche anerkanntes Missbrauchsopfer. Im Sommer 2011 holte sich Loitsch im Erzbischöflichen Palais in der Wiener Innenstadt von der Stiftung Opferschutz 10.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wien, 25.4.2012, <a href="http://kurier.at/nachrichten/4493724-kirchenopfer-klagt-klasnic-kommission-an.php">kurier.at</a></p>
<p>Vertrauliche Gespräche eines Missbrauchsopfers mit Psychologen der Klasnic-Kommission sollen an die Kirche weitergegeben worden sein.<br />
Datenleck oder breiter Datenmissbrauch? Diese Frage stellt sich Herbert Loitsch. Der Niederösterreicher ist ein von der Kirche anerkanntes Missbrauchsopfer.<br />
Im Sommer 2011 holte sich Loitsch im Erzbischöflichen Palais in der Wiener Innenstadt von der Stiftung Opferschutz 10.000 Euro Schmerzensgeld ab. Diese Summe war ihm nach ersten Clearing-Gesprächen von der unabhängigen Klasnic-Kommission zugesprochen worden.<br />
Er nutzte die Gelegenheit und stellte eine Datenanfrage: &#8220;Ich wollte wissen, wer aller von den brutalen  Übergriffen wusste. Die Klasnic-Kommission garantierte ja, sensible Daten, wie etwa Details über den Missbrauch, nicht weiterzuleiten.&#8221; In einem Online-Video spricht Loitsch über seine Erfahrungen im Internat der Salvatorianerinnen in Wien.<br />
Umso geschockter war der 61-Jährige, als ihm die Antwort zur Datenanfrage mittels eingeschriebenem Brief zugestellt wurde: &#8220;Sogar vertrauliche Gespräche mit der Therapeutin sind da abzufragen. Ich fasse es nicht. Das sind intimste Details, die hier von der Kirche in Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal gespeichert wurden.&#8221;<br />
<span id="more-725"></span></p>
<p><strong>Unzulässig</strong></p>
<div id="attachment_726" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-726" title="128692_fe3" src="http://www.betroffen.at/wp-content/uploads/2012/04/128692_fe3-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /><p class="wp-caption-text">Missbrauchsopfer Herbert Loitsch</p></div>
<p>Hans Zeger von der ARGE-Datenschutz sieht das ähnlich: „Daten dieser Sensibilität dürfen nur unter bestimmten Voraussetzungen  weitergegeben werden. Die Übermittlung von Gesundheitsdaten an nicht facheinschlägige Dritte  ist unzulässig.“<br />
Der Sprecher der Klasnic-Kommission, Herwig Hösele, versucht zu kalmieren: „Das Schreiben   besagt nur, dass heikle Daten existieren. Es fehlt allerdings eine Differenzierung, welche Daten in der Klasnic-Kommission geblieben sind, welche Infos der Stiftung Opferschutz übergeben wurden  und welche an die katholische Datenschutzkommission gingen. Infos aus den Clearing-Verfahren wurden von uns nicht weitergegeben.“ Der Umgang mit Daten von Missbrauchsopfern im kirchlichen Bereich sei „korrekt“.<br />
Darauf hat auch der Vorsitzende der kirchlichen Datenschutzkommission, Walter Hagel, am Mittwoch hingewiesen. Es würden keinerlei „Dateninhalte“ seitens der Unabhängigen Opferschutzanwaltschaft an die Datenschutzkommission weitergegeben, betonte Hagel im Gespräch mit der Agentur „Kathpress“. „Dadurch, dass keinerlei Dateninhalte weitergegeben wurden, ist nicht nur keine Verletzung des Datenschutzgeheimnisses geschehen, sondern eine solche Verletzung ist auch undenkbar“, so Hagel. Denn auch umgekehrt sei eine Weitergabe von „Dateninhalten“ nicht möglich.<br />
Der Sprecher der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt, Sepp Rothwangl, zeigt sich dennoch empört: &#8220;Die Kirche setzt sich über die geltende Rechtslage hinweg.&#8221; Er forderte alle Betroffenen auf, eine Datenanfrage an die Klasnic-Kommission zu richten.</p>
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		<item>
		<title>Missbrauch: Sammelt Klasnic Kommission intimste Daten Betroffener für die Bischofskonferenz?</title>
		<link>http://www.betroffen.at/archives/716</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 09:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[ARGE DATEN: &#8220;Unterlassungs- bzw. Schadenersatzmöglichkeiten prüfen“ (Wien, 25.4.12, PUR)  &#8221;Nach dem sexuellen Missbrauch erfolgt der Datenmissbrauch“, empört sich Sepp Rothwangl von der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt. Heute wurde bekannt, dass die Klasnic-Kommmission alle Daten eines Missbrauchsopfers an die Bischofskonferenz weitergegeben hatte. Laut Auskunft des Datenschutzbeauftragten der österreichischen Bischofskonferenz werden neben Namen, Anschrift, Taufdaten und Kirchenaustrittsdaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ARGE DATEN: &#8220;Unterlassungs- bzw. Schadenersatzmöglichkeiten prüfen“</strong></p>
<p>(Wien, 25.4.12, PUR)  &#8221;Nach dem sexuellen Missbrauch erfolgt der Datenmissbrauch“, empört sich Sepp Rothwangl von der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt. Heute wurde bekannt, dass die Klasnic-Kommmission alle Daten eines Missbrauchsopfers an die Bischofskonferenz weitergegeben hatte. Laut Auskunft des Datenschutzbeauftragten der österreichischen Bischofskonferenz werden neben Namen, Anschrift, Taufdaten und Kirchenaustrittsdaten auch die Art des Missbrauchs, Orte des Missbrauchs, Namen von Therapeuten sowie die gesammelte Korrespondenz zwischen Opfer und Opferschutzanwaltschaft gespeichert, sowie Clearing-Daten, also jene höchst sensiblen Informationen, die im psychologischen Gutachten zur Ermittlung der Höhe des Schadensersatzes gesammelt werden. Während ÄrztInnen, PsychotherapeutInnen oder AnwältInnen per Gesetz zur Geheimhaltung der sensiblen Daten ihrer KlientInnen verpflichtet sind, setzt sich die Kirche über die geltende Rechtslage hinweg.<br />
<span id="more-716"></span></p>
<p><strong>ARGE DATEN: Weitergabe an Bischofskonferenz ist überschießend</strong><br />
&#8220;Bei diesen Daten handelt es sich um um sensible Daten im Sinne des DSG 2000“, erklärt Hans G. Zeger von der ARGE Datenschutz. &#8220;Diese dürfen nur unter bestimmten, engen Voraussetzungen verwendet und weitergegeben werden.“ Konkret sei die Übermittlung von Gesundheitsdaten an nicht facheinschlägige Dritte unzulässig. &#8220;Bei einem stattgefundenen Datenmissbrauch müsste man prüfen, ob hier Unterlassungs- bzw. Schadenersatzmöglichkeiten bestehen. Die Weitergabe an die Bischofskonferenz, sollte sie tatsächlich stattgefunden haben, erscheint mir überschießend“, resümiert Zeger. &#8220;Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Kirchen bei Besorgung innerkirchlicher Angelegenheiten nicht dem Datenschutzgesetz unterliegen, sondern sich eigene Regeln geben können.“</p>
<p><strong>Plattform Betroffener Kirchlicher Gewalt rät zu Auskunftsantrag bei Klasnic Kommission</strong><br />
&#8220;Die Klasnic-Kommission schützt einerseits Täter, indem sie ihre Identität anonym hält. Andererseits hat sie kein Problem damit, vertraulichste Daten Betroffener weiterzugeben bzw.  zentral zusammen zu führen“, ärgert sich Sepp Rothwangl von der Betroffenen-Plattform. Die Plattform empfiehlt allen, die sich bei Klasnic gemeldet haben, einen Antrag auf Datenschutzauskunft nach Datenschutzgesetz zu stellen. &#8220;Wir können leider nicht ausschließen, dass mit den Daten Betroffener weiterer Missbrauch betrieben wird. Zum wiederholten Male zeigt sich hier, dass die Klasnic-Kommission nicht unabhängig ist, sondern vielmehr  im Auftrag der Bischofskonferenz handelt.“<br />
Hier ist ein Vordruck des <a href="../wp-content/uploads/2012/04/Kirchenprivilegien-Datenschutz1.doc"><strong>Formulars </strong></a>auf Datenabfrage an die Klasnic-Kommission zum Download.</p>
<p><a href="http://www.argedaten.at ">www.argedaten.at </a><br />
Presse-Rückfragen: FJ PURKARTHOFER PR, +43-664-412-1491, info@purkarthofer-pr.at</p>
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		</item>
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		<title>Es ist Zeit zum Handeln!</title>
		<link>http://www.betroffen.at/archives/713</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 21:40:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus gegebenem Anlaß haben wir hier ein Formular  Datenschutz vorbereitet, speziell für Betroffene kirchlichen Missbrauchs, und ganz besonders für jene, die bereits mit der Klasnic Kommission zu tun hatten.  Einfach das Formular Datenschutz ausfüllen (vor allem die roten Bereiche), unterschreiben  und eingeschrieben per Post an die “unabhängige Opferschutzanwaltschaft” (Adresse bereits im Formular)  schicken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus gegebenem Anlaß haben wir hier ein <a href="http://www.betroffen.at/wp-content/uploads/2012/04/Kirchenprivilegien-Datenschutz.doc">Formular  Datenschutz</a> vorbereitet, speziell für Betroffene kirchlichen Missbrauchs, und ganz besonders für jene, die bereits mit der Klasnic Kommission zu tun hatten.  Einfach das Formular Datenschutz ausfüllen (vor allem die roten Bereiche), unterschreiben  und eingeschrieben per Post an die “unabhängige Opferschutzanwaltschaft” (Adresse bereits im Formular)  schicken.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Datenleck in der Klasnic-Kommission</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 21:38:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Markus Rohrhofer, 24. April 2012, derstandard.at Die Unabhängigkeit der Klasnic-Kommission steht auf dem Prüfstand. Eine Datenanfrage eines Opfers offenbart, dass offensichtlich intime Details rund um Missbrauchsfälle bei der Bischofskonferenz landen Herbert L. wandte sich im vergangenen Jahr mit einer sogenannten Datenanfrage an die Klasnic-Kommission und die Stiftung Opferschutz. Herr L. ist anerkanntes Missbrauchsopfer und wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Markus Rohrhofer, 24. April 2012, <a href="http://derstandard.at/1334796112479/Missbrauch-Datenleck-in-der-Klasnic-Kommission">derstandard.at</a></p>
<p>Die Unabhängigkeit der Klasnic-Kommission steht auf dem Prüfstand. Eine Datenanfrage eines Opfers offenbart, dass offensichtlich intime Details rund um Missbrauchsfälle bei der Bischofskonferenz landen<br />
Herbert L. wandte sich im vergangenen Jahr mit einer sogenannten Datenanfrage an die Klasnic-Kommission und die Stiftung Opferschutz. Herr L. ist anerkanntes Missbrauchsopfer und wurde bereits mit 10.000 Euro von der katholischen Kirche entschädigt. Was der Wiener noch genau wissen wollte, ist, welche Daten zu seiner Person im Zuge seiner Missbrauchsaufarbeitung gespeichert wurden. Die Antwort kam im Februar 2012 und überraschte Herbert L. Der eingeschriebene Brief, der dem Standard vorliegt, trägt nämlich den Briefkopf des Generalsekretariats der österreichischen Bischofskonferenz.<br />
Die Erklärung folgt im ersten Absatz: &#8220;Beide angefragten Einrichtungen haben das Auskunftsbegehren zuständigkeitshalber der Datenschutzkommission der Katholischen Kirche in Österreich zugeteilt.&#8221; Zuständig für mitunter heikle Datenfragen rund um die eigentlich kirchenunabhängige Opferschutzanwaltschaft ist also die katholische Datenschutzkommission.<br />
<span id="more-711"></span><br />
<strong>Gläserne Opfer</strong><br />
Drängt sich natürlich die Frage auf, welche Opferdaten den Weg ins Generalsekretariat der Bischofskonferenz finden. Auch darüber gibt das Antwortschreiben Aufschluss. Gespeichert werden neben Namen, Anschrift, Taufdaten und Kirchenaustrittsdaten auch die Art des Missbrauchs, Orte des Missbrauchs, Namen von Therapeuten, die gesammelte Korrespondenz zwischen Opfer und Opferschutzanwaltschaft. Und alle Clearing-Daten. Also jene höchst sensible Informationen, die von der Klasnic-Kommission in sogenannten Clearing-Verfahren gesammelt werden.<br />
Alle kirchlichen Missbrauchsopfer, die eine Entschädigung wollen, müssen eine mehrstündige Kurztherapie (&#8220;Clearing&#8221;) bei ausgewählten Psychologen absolvieren. Darin werden intime Details zum Missbrauch bzw. zu etwaigen seelischen Beeinträchtigungen &#8211; gesundheitliche Erkrankungen, Selbstmordversuche, Beziehungsprobleme &#8211; festgehalten. Die Opfer müssen die Psychologen dann von ihrer Verschwiegenheitspflicht entbinden, sodass diese die Berichte anonymisiert an die Klasnic-Kommission weitergeleitet werden können. Diese verfasst ein &#8220;Deckblatt&#8221; und sendet selbiges als Erstinformation an die kirchliche &#8220;Stiftung Opferschutz&#8221;. Vermerkt sind darauf der Name des Opfers, des Beschuldigten, Tatzeitraum, Tatort und die Tatsache, ob körperlicher, seelischer oder sexueller Missbrauch vorliegt. Details zur Tat sind nicht enthalten.<br />
Retourniert wird dann von den jeweiligen Ordinarien oder Ordensoberen eine Stellungnahme. Die Klasnic-Kommission entscheidet über eine Entschädigung. Und man betont dort gern, keine heiklen Daten weiterzugeben.</p>
<p><strong>&#8220;Zu global geantwortet&#8221;</strong><br />
Doch warum dann die besagte Auskunft der Datenschutzkommission der Kirche? Herwig Hösele, Sprecher der Klasnic-Kommission: &#8220;Da hat der zuständige Jurist bei der katholischen Datenschutzorganisation einfach zu global geantwortet. Es wurden in dem Schreiben einfach alle gespeicherten Daten angeführt, verabsäumt wurde eine klare Differenzierung: Welche Daten bleiben bei der Kommission, welche bei der Stiftung Opferschutz und welche gehen an die katholische Datenschutzkommission. Eines halte ich aber ganz klar fest: Es werden keine hochsensiblen Daten aus den Clearing-Verfahren weitergegeben. Sonst hätte doch die ganze Kommission keinen Sinn.&#8221; (Markus Rohrhofer, DER STANDARD, 25.4.2012)</p>
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		<title>ZIB24 Studiogespräch vom 17.4.2012</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 15:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monika</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Studio zu Gast sind Caroline List von der &#8220;Klasnic-Kommission&#8221; und Opfervertreter Sepp Rothwangl von der &#8220;Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt&#8221;. Zum Beitrag]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.betroffen.at/wp-content/uploads/2012/04/ZIB-Studiogespräch.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-707" title="ZIB Studiogespräch" src="http://www.betroffen.at/wp-content/uploads/2012/04/ZIB-Studiogespräch-300x176.jpg" alt="" width="300" height="176" /></a>Im Studio zu Gast sind Caroline List von der &#8220;Klasnic-Kommission&#8221; und Opfervertreter Sepp Rothwangl von der &#8220;Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt&#8221;.<br />
<a href="http://tvthek.orf.at/programs/1225-ZIB-24/episodes/3903473-ZIB-24">Zum Beitrag</a></p>
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		<title>Bilanz der Klasnic-Kommission</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 15:17:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monika</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ORF, ZIB24, 17.4.2012 Zwei Jahre ist es nun her, dass die unabhängige Opferschutz-Anwaltschaft, besser bekannt als Klasnic-Kommission, zu arbeiten begonnen hat. Zwei Jahre lang hat sie Opfer von sexuellem Missbrauch, von Misshandlungen, die diese in kirchlichen Einrichtungen über sich ergehen lassen mussten, beraten und sich dann letztlich um die Auszahlung von Entschädigungsgeldern zu gekümmert. Über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ORF, ZIB24, 17.4.2012</strong><br />
Zwei Jahre ist es nun her, dass die unabhängige Opferschutz-Anwaltschaft, besser bekannt als Klasnic-Kommission, zu arbeiten begonnen hat. Zwei Jahre lang hat sie Opfer von sexuellem Missbrauch, von Misshandlungen, die diese in kirchlichen Einrichtungen über sich ergehen lassen mussten, beraten und sich dann letztlich um die Auszahlung von Entschädigungsgeldern zu gekümmert. Über 1200 Opfer haben sich seitdem gemeldet, über 700 sind bis jetzt entschädigt worden.<br />
<a href="http://tvthek.orf.at/programs/1225-ZIB-24/episodes/3903473-ZIB-24">Zum Beitrag</a></p>
<p><strong>ORF, ZIB, 16.4.2012<br />
</strong>Zwischenbilanz der Klasnic-Kommission: Die unabhängige Opferschutz-Anwaltschaft hat vor zwei Jahren ihre Arbeit aufgenommen. Ziel war es, Opfern von sexuellem Missbrauch und Gewalt in kirchlichen Einrichtungen rasch und unbürokratisch zu Entschädigung und Therapie zu verhelfen. 702 Betroffene sind bisher entschädigt worden.<br />
<a href="http://tvthek.orf.at/programs/145302-Zeit-im-Bild--OeGS-/episodes/3901401-Zeit-im-Bild--OeGS-">Zum Beitrag</a></p>
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