26.3.1995: Christoph Schönborn über Kardinal Groer

Warum Kardinal Groer zu „profil“-Vorwürfen schweigt

Utl: Weihbischof Schönborn in der „Zeit im Bild“:
Vorwürfe so infam, dass Kardinal dazu nichts sagen will – Vorwürfe „haltlos“
Wien, 26.3.1995 (KAP)

Kardinal Groer schweigt zu den in der neuesten „profil“-Titelgeschichte gegen ihn erhobenen Vorwürfe des homosexuellen Missbrauchs, weil diese Vorwürfe so „infam sind, dass er dazu nichts sagen will“, erklärte der Wiener Weihbischof Dr. Christoph Schönborn am Sonntagabend in der „Zeit im Bild“. Wie Bischof Schönborn betonte, könne „mit Sicherheit“ gesagt werden, dass sich die Vorwürfe gegen den Kardinal als „haltlos“ herausstellen werden. Dr. Groer habe zum inkriminierten Zeitpunkt gar nicht mehr im damaligen Seminar Hollabrunn gewohnt, sondern bereits in Maria Roggendorf. Es sei an der Zeit, dass Kardinal Groer die ihm „wie jedem Menschen“ gebührende Würde und Ehre auch in der Öffentlichkeit wieder zuerkannt wird, forderte Dr. Schönborn.

Der Wiener Weihbischof verwies darauf, dass der Informant Josef Hartmann – der gegenüber der „Zeit im Bild“ seine Vorwürfe nicht bestätigen, aber auch nicht widerrufen wollte – längst Zeit gehabt hätte, gegen Dr. Groer gerichtlich vorzugehen, „wenn er der Überzeugung ist, dass ihm Unrecht angetan wurde“. In einem Rechtsstaat sei es möglich, widerfahrenes Unrecht gerichtlich feststellen und bestrafen zu lassen. (forts mgl) nnnn

APA-Meldung vom So, 26.Mär 1995

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